AngstInhalt:

Ein Sadist (Erwin Leder), der aufgrund schlimmer Verbrechen im Zuchthaus saß, wird nach zehn Jahren entlassen. Er kann infolge seines krankhaften Zwangs auf seine alten Taten nicht verzichten und sucht gleich nach neuen Opfern, um sie zu verstümmeln bzw. zu töten.

In einem abgelegenen Ort gelingt es ihm, in ein Haus einzubrechen und eine junge Frau (Silvia Rabenreither), ihre Mutter (Edith Rosset) sowie ihren Bruder (Rudolf Götz) zu überwältigen. Dann beginnt sein schauderhaftes Spiel…

Hintergrund:

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Der “Fall Kniesek” – ein Salzburger, der 1980 drei Menschen aus purer Lust ermordete, ging in die österreichische Kriminalgeschichte ein.

Angst lief, im Oktober 1994, in London bei einem deutschsprachigen Filmfestival namens “Schlachtfest”, welches Horrorfilme behandelte.

Auf der deutschen DVD ist ein Vorwort von Jörg Buttgereit, dem Regisseur von Schramm zu sehen.

 

Kritik:

Regisseur Gerald Kargl entführt den Zuschauer in die Welt eines skrupellosen Serientäters, der selber Angst vor sich hat. Durch den gekonnten Einsatz von Kamera und Begleitkommentar wird man stark an den Protagonisten gebunden und das erwähnte Voiceover erinnert an Kultfilme wie A Clockwork Orange oder American Psycho.

Trotz einer aufwühlenden Story wirkt der Film, mit der unstimmig rhythmisierten Musik, sowie mittelprächtigen schauspielerischen Leistungen der Nebencharaktere, merklich inszeniert. Auch die substanzlosen Dialoge tragen zu einem unterdurchschnittlichen Filmerlebnis bei. (ma)

Bewertung:

 ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

 

Angst Österreich, 1983

Genre: Horror / Thriller

Originaltitel: Angst Regie: Gerald Kargl Drehbuch: Gerald Kargl, Zbignivew Rybczynski  Darsteller: Erwin Leder, Edith Rosset, Silvia Rabenreither, Rudolf Götz

Trailer

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