diary of the deadInhalt:

Der Student Jason (Joshua Close) dreht, zusammen mit ein paar Freunden, einen amateurhaften Horrorfilm für seine Abschlussarbeit an der Uni. Noch während ihren Dreharbeiten erfahren sie von mysteriösen Vorfällen, in denen Tote wiederauferstehen. Die Gruppe entschließt sich, zusammen im Wohnwagen zu reisen, um zu ihren Familien zu fahren. Der unheimliche Terror nimmt in enormen Tempo zu und Jason legt seine Kamera nicht ab, denn er will nun den wahren Horror filmen…

Hintergrund:

Nach Night of the Living Dead und den drei regulären Nachfolgern, ist Diary of the Dead das erste Reboot. Der Film spielt zeitlich zum selben Zeitpunkt wie der erste Teil.

2009 drehte Romero Survival of the Dead, das erste Sequel der neuen Dead-Reihe.

 

Kritik:

Ähnlich wie in den Horrorfilmen [Rec] und The Zombie Diaries, präsentiert nun auch Romero seinen neuesten Splatterstreifen als Pseudo-Dokumentation in First-Person-Perspektive. Die Tatsache, dass in Diary of the Dead Filmstudenten „am Werk“ waren, gibt dem Regisseur einen gewissen Spielraum, den Film ein wenig professioneller erscheinen zu lassen, als es bei den gleichgesinnten Mockumentaries noch der Fall war.

Demnach erscheint der Horror in Diary of the Dead auch recht authentisch. Nach dem eher actionlastigen Land of the Dead, dem vierten Teil der Saga, hat der Altmeister des Zombiefilms wieder mehr auf Spannungsmomente und Schockeffekte gesetzt und einen sehr soliden Horrorthriller mit einigen derben Splatterszenen geschaffen. Zudem setzt George A. Romero auch dieses Mal wieder auf sozialkritische Aspekte. So ist beispielsweise die verlogene Berichterstattung der Medien überhaupt der Auslöser, dass die Studenten in Diary of the Dead eine eigene Dokumentation drehen, um den Menschen mit diesem Film die Wahrheit präsentieren zu können.

Alles in einem hat der Meister des Horrors mal wieder einen starken Splatterfilm gedreht, der mit ein paar intelligenten Momenten, einer starken Inszenierung und einem hohen Maß an Spannung aufwartet. (gs)

Bewertung:

 ★★★★★★½☆☆☆ 

 

Diary of the Dead USA 2007

Genre: Horror

Originaltitel: Diary of the Dead Regie: George A. Romero Drehbuch: George A. Romero Darsteller: Shawn Roberts, Megan Park, Tatiana Maslany, Joshua Close

Trailer

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6 Kommentare so far »

  1.  

    ChristiansFoyer said

    Mai 3 2010 @ 22:10

    hm, also ich hab seit Zack Snyders “Dawn of the Dead”-Remake keinen “irgendwas of the Dead”-Film mehr gesehen und irgendwie hab ich auch nicht das Gefühl, da sonderlich viel verpasst zu haben

  2.  

    ERIC said

    Mai 4 2010 @ 09:20

    Hallo Christian,
    naja, …, eigentlich gebe ich dir Recht. Die alte Trilogie, NIGHT, DAWN und DAY stellt immer noch das Non plus ultra an richtig guten Zombie Filmen dar, obwohl das Remake zu DAWN recht gut geworden ist und auch LAND OF THE DEAD gut unterhalten kann.
    Von DIARY war ich allerdings nciht mehr so begeistert. Irgendwie fehlte da der Charme der alten Klassiker.
    (Dann doch lieber SHAUN OF THE DEAD)

    MFG

    ERIC

  3.  

    Georg said

    Mai 4 2010 @ 09:22

    Also sicherlich braucht man schon eine gewisse Affinität zu Horrorfilmen um Romeros Werke komplett genießen zu können (Da wird mir ERIC sicherlich auch zustimmen ;-) )

    @Christian: Dann kannst du meine kommende Review zu “Survival” auch getrost überlesen ;-)

  4.  

    Georg said

    Mai 4 2010 @ 09:26

    @ERIC: Was für ein Zufall!!! Da erwähne ich dich noch in meinem Comment, und kaum ist dieser gepostet, sehe ich dass du mir zuvor gekommen bist!!!

    Der Charme der alten Filme ist zwar wirklich nicht mehr vorhanden, aber dennoch hat Romero mit Diary nicht nur einen Horrorfilm nach dem modernen Trend geschaffen, sondern auch noch einen der besten gemacht, meiner Meinung nach (vor allem wenn man sich die anderen Pseudo-Dokus, oder gar viele andere mehr oder weniger misslungene Zombie-Filme anschaut – Schaun of the Dead ist da natürlich ne Ausnahme;-))

  5.  

    ERIC said

    Mai 4 2010 @ 11:58

    Tach,
    zählt SHAUN denn auch zu den Independent Filmen??
    (Wenn ja, dann nehme ich den mal auch meine “Muss ich noch n Review zu schreiben” Liste auf)

  6.  

    Georg said

    Mai 4 2010 @ 19:12

    @ERIC: Die Tatsache, dass der Film bei den British Independent Filmawards einen Preis für’s beste Drehbuch erhalten hat, genügt um auf “Darüber sollte noch n Review geschrieben werden” Liste zu kommen :-)

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