Inhalt:
Karl (Daniel Brühl) arbeitet als Mathematiker bei einer großen Versicherung, wo ihm eine viel versprechende Karriere blüht. Daher wirkt es eigentlich schon beleidigend, dass ihm von seinem Chef die Aufgabe erteilt wird, bei einer Autovermietung vor Ort verdeckt zu arbeiten, um Feldforschung zu betreiben. Als Karl seinen neuen Job als Fahrzeugüberführer antritt, lernt er Hans, gespielt von Jürgen Vogel, kennen. Die spaßige Frohnatur ist das genaue Gegenteil zum introvertierten Karl. Gleich am ersten
Tag spannt er Karl in sein Leben ein und stellt ihm seine Freundin Stelle (Sabine Timoteo) vor. Hans stellt Karls Leben fortan auf den Kopf: Er arbeitet freiwillig länger bei der Autovermietung und verbringt auch seine Freizeit gerne mit dem Pärchen. Doch die Männerfreundschaft wird bald auf eine harte Probe gestellt. Zuerst verliebt sich Karl in Stelle und dann offenbart er Hans auch noch, wo er wirklich arbeitet…
Hintergrund:
Die Hauptdarsteller Jürgen Vogel und Daniel Brühl haben zum Filmstart einen ungewöhnlichen Weltrekord geschlagen: Sie besuchten binnen 12 Stunden, 6 Filmpremieren, in 5 Städten. Damit lösten sie nicht nur den bisherigen Rekordhalter Will Smith ab, sie erhielten auch einen Eintrag ins Guiness Buch der Weltrekorde.
Kritik:
Regisseur und Drehbuchautor Sebastian Schipper ist mit „Ein Freund von mir“ eine gefühlvolle Tragikomödie gelungen. Er zeigt die Freundschaft zwischen zwei Männern deren Charaktere, aber auch Gesellschaftsschicht, komplett gegensätzlich sind. Dies führt mitunter zu spaßigen, wie nachdenklichen Szenen. Die Erzählung wird zudem oft mit nahezu meditativen Aufnahmen und einem sehr passenden Soundtrack untermalt.
Bewertung:









Ein Freund von mir Deutschland, 2005
Genre: Komödie / Drama
Regie: Sebastian Schipper Drehbuch: Sebastian Schipper Darsteller: Jürgen Vogel, Daniel Brühl, Sabine Timoteo
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