Inhalt:
Seit dem Tod seiner Ehefrau ist der Detective Aidan Breslin (Dennis Quaid) völlig überfordert mit der Erziehung seiner Söhne Alex (Lou Taylor Pucci) und Sean (Liam James). Seine Arbeit macht es ihm hierbei nicht leichter, vor allem als sich eine grausame Mordserie anbahnt. Die Opfer, die Breslin und seine Kollegen finden wurden nicht nur hingerichtet, sondern auch brutal gefoltert. Die Morde weisen auf die biblischen Prophezeiungen über die vier Reiter der Apokalypse hin und Breslin scheint den Tätern bereits auf der Spur zu sein. Doch die Zeit läuft, denn die ersten Morde sollen nur der Beginn gewesen sein…
Hintergrund:
Die Deutschlandpremiere von Horsemen fand am 7. März 2009, bei den Fantasy Filmfest Nights, statt.
Kritik:
Ein perverser Serienkiller der nach biblischen Motiven mordet und ein ausgebrannter Cop, der alles daran setzt den Täter zu fassen: Der Inhalt von Horsemen zwingt den Zuschauer fast schon, sich mit David Finchers bahnbrechendem Sieben zu vergleichen. In der Tat ist Josef Akerlunds Film auch nur einer von vielen, die es versuchen, dem Serienkiller-Genre neues Leben einzuhauchen. Leider gibt es stattdessen nur altbewährte Motive und schlussendlich enttäuscht Horsemen auf ganzer Linie. Zu Beginn mag der Film noch interessant sein und auch ein wenig Spannung aufbauen (ebenso können die Szenen mit den Mordopfern, vor allem für zart besaitete Zuschauer, ziemlich schockierend sein), doch bereits in der Mitte des Films beginnt die Story heftig zu straucheln. Logiklücken und die Komponente des Familiendramas, die auch noch ziemlich banal in den Haupthandlungsstrang mit eingebunden wird, trüben das Thriller-Vergnügen enorm.(gs)
Bewertung:









Horsemen USA, 2009
Genre: Thriller / Horror / Drama
Originaltitel: Horsemen Regie: Josef Akerlund Drehbuch: Dave Callaham Darsteller: Dennis Quaid, Zhang Ziyi, Lou Taylor Pucci, Clifton Collins Jr., Barry Henley
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Lars said
März 2 2010 @ 17:27
Ich habe bei der Zusammenfassung irgendwie auch direkt “Sieben” gedacht.
Aber Direct-to-DVD Filme sind meistens nicht gerade der Bringer. Deswegen versuche ich meistens (aber wenig erfolgreich) meine Finger von denen zu lassen, wenn ich in der Videothek bin. Zum Glück brauche ich mich jetzt mit dem nicht mehr auseinandersetzen.
Silvia said
Oktober 22 2010 @ 16:53
Also ich fand den Film gut. Nur weil er direkt auf DVD erschienen ist, muss der Film nicht automatisch schlecht sein. Oftmals findet sich nur nicht das entsprechende Klientel.Er war Spannend bis in die letzte Minute, schockierend und Dennis Quaid war auch sehr gut. Ich kann den Film nur weiterempfehlen. Und warum werden alle Filme immer mir Sieben verglichen. Dann hätte man auch Sieben mir das Schweigen der Lämmer vergleichen können. Und mit Saw hat der Film auch nichts zu tun. Horsemen hat gute Ideen und erschreckende Umsetzungen.