liebe ist nervensacheInhalt:

Tom (David Duchovny) und Rebecca (Julianne Moore) sind verheiratet und haben zwei Kinder. Sie ist Schauspielerin am Broadway und widmet sich ihrer beruflichen Karriere. Er kümmert sich zuhause um die beiden Kinder. Sexuell vernachlässigt fängt Tom ein Verhältnis mit einer geschiedenen Frau an.

Zur selben Zeit haben Toms Schwager Tobey (Bill Crudup) und seine Freundin Elaine (Maggie Gyllenhall) unterschiedliche Vorstellungen von ihrer gemeinsamen Beziehung. Während sie sich ein Baby wünscht und heiraten möchte, schreckt er davor zurück.

All das führt schließlich dazu, dass beide Beziehungen in die Brüche gehen. Die beiden Männer erkennen schnell, dass sie reichlich Fehler gemacht haben und versuchen dementsprechend wieder ihre Frauen zurückzuerobern. Doch Rebecca und Elaine haben in der Zwischenzeit neue Partner und es gestaltet sich für Tom und Tobey, wie immer in Liebesdingen, als ziemlich schwierig, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Hintergrund:

Regisseur Bart Freundlich und Hauptdarstellerin Julianne Moore sind verheiratet.

David Duchovny unterzog sich in Wirklichkeit einer Therapie, wegen seiner Sexsucht.

Kritik:

Liebe ist Nervensache zeichnet sich durch hervorragende Dialoge und einer Menge Wortwitz aus. In Episoden werden die tagtäglichen Dramen aus dem Leben der Protagonisten gezeigt, deren Zusammensein durch Routine geprägt ist. Dabei fragen sie sich, ob das schon alles gewesen sein soll und ob es vielleicht doch noch etwas Besseres gibt. Aber lohnt es sich dafür aufs Spiel zu setzen was man hat?

So stimmt der Film nachdenklich und unterhält auch, vor allem dank der guten schauspielerischen Leistung David Duchovnys, der das spielt, was er auch in der Serie Californication überzeugend zum Besten gibt: Einen Sexsüchtigen der sich seines Problems mit viel Eigenironie bewusst ist. (dd)

Bewertung:

 ★★★★★★★☆☆☆ 

Liebe ist Nervensache USA, 2005

Genre: Komödie / Drama / Romanze

Originaltitel: Trust the Man Regie und Drehbuch: Bart Freundlich Darsteller: David Duchovny, Julianne Moore, Maggie Gyllenhaal, Billy Crudup, Eva Mendes

Trailer

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2 Kommentare so far »

  1.  

    ChristiansFoyer said

    März 20 2010 @ 12:45

    Abgesehen von der Besetzung (welcher Film dieses Genres hat schon vier solche Kaliber in den Hauptrollen!?) fand ich den Film leider recht mittelprächtig. Ich hab da die ganze Zeit auf den letzten Kniff gewartet, den sprichwörtlich übersprühenden Funken – aber irgendwie kam’s bis zum Ende nicht so recht dazu. Aber Duchovny, Moore, Crudup und Gyllenhaal sieht man sich natürlich trotdem auch in 100 nicht völlig überzeugenden Minuten gerne an ;)
    By the way: mal wieder ein furchtbarer deutscher Titel…

  2.  

    Georg aka admin aka indiefreak said

    März 21 2010 @ 13:06

    Habe den Film gestern endlich auch auf DVD gesehen. Was kann man dazu anderes sagen als C’est l’amoure…

    Auch wenn der Film ein paar Schwächen hat, so ist er doch (vor allem dank Duchovnys toller Leistung) gut gelungen!

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