Monsters - FilmplakatInhalt:

Sechs Jahre ist es her, dass außerirdisches Leben entdeckt wurde und, mittels eines Unfalls einer NASA-Raumsonde, auf der Erde gelandet ist und über Zentralamerika zerstreut wurde. Seitdem versuchen amerikanische und mexikanische Millitärs die riesigen krakenähnlichen Kreaturen, in der sogenannten infizierten Zone, zwischen Texas und Mexiko zu bekämpfen und in Quarantäne zu halten.

Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) bekommt von seinem reichen Auftraggeber die undankbare Aufgabe dessen Tochter Sam (Whitney Able) sicher von Mexiko zurück in die USA zu begleiten, noch bevor die Grenze zwischen den Ländern komplett gesperrt wird. Doch die Rückfahrt wird problematischer als geplant. Als alle offiziellen Wege in die Heimat unmöglich erscheinen, bleibt Sam und Andrew nichts weiter übrig, als durch die infizierte Zone zu reisen…

Hintergrund:

Gareth Edwards realisierte sein Regie-Debüt, bei dem er auch als Drehbuchautor und Kameramann fungierte, mit einem Mini-Budget von 15.000 Dollar. Von demher wurde Monsters auch ausschließlich an Originalschauplätzen und mit Laien-Darstellern, welche man vor Ort traf, gedreht.

Monsters feierte auf dem Edinburgh Filmfestival im Juni 2010 Weltpremiere. In Deutschland lief der Film erstmals im August 2010 auf dem Fantasyfilmfest. Ab 9. Dezember 2010 startet Monsters auch regulär in den deutschen Kinos.

 

Kritik:

Die Rahmenhandlung von Monsters erinnert unweigerlich an den hervorragenden Sci-Fi-Film District 9. Und ebenso wie in Neil Blomkamps Anti-Rassismus-Drama der etwas anderen Art bedient sich Gareth Edwards der, theoretisch unbegrenzten, Mittel der Science-Fiction, um schließlich harsche Sozialkritik zu äußern. Doch damit enden auch schon die deutlichen Parallelen der beiden Alien-Filme, auch wenn Monsters sicherlich an so manch anderen Genre-Film erinnern mag, oder sogar soll. Dennoch braucht sich Gareth Edwards mit seinem Werk nicht vor den großen Vorbildern zu verstecken.

Um einen wichtigen Aspekt vorwegzunehmen, ist Monsters alles andere als actionreiche und Monsters-Szeneeffektgeladene Science-Fiction. Jedoch ist dies auch bestimmt nicht Gareth Edwards Intention gewesen, als er seinen Film konzipiert hat. Viel mehr geht es ihm darum eine Geschichte zu erzählen, in der seine beiden Protagonisten und deren interessante Entwicklung intensiv im Fokus stehen. Das menschliche Drama ist dem Regisseur weitaus wichtiger, als mit Explosionen und Spezial-Effekten zu protzen – auch wenn gerade dies mit dem zur Verfügung gestandenem Budget sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre. Die äußerst niedrigen Produktionskosten, welche man dem Film nur arg selten ansieht, sind auch ein wichtiger Faktor im Bezug zum Gezeigten in Monsters. Häufig wird das Grauen nur mit verschiedenen visuellen und akustischen Mitteln angedeutet, was eine subtile Spannung erzeugt.

Den größten Pluspunkt verdient sich Monsters aber in seiner vielschichtigen sozialkritischen Botschaft, welche nicht immer offensichtlich erscheint. Mit großartiger Symbolik und intelligenten Einfällen gelingt Edwards mit seinem Film ein kritischer Kommentar auf die zeitgenössische Gesellschaft. (gs)

Bewertung:

 ★★★★★★★★☆☆ 

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Monsters
GB 2010

Genre: Drama / Science-Fiction / Thriller

Originaltitel: Monsters Regie: Gareth Edwards Drehbuch: Gareth Edwards Darsteller: Whitney Able, Scoot McNairy

 

30 Kommentare so far »

  1.  

    Christian said

    September 3 2010 @ 17:17

    Jawoll, auf Monsters freu ich mich schon eine ganze Weile. Sollte es den 200-Millionen-Dollar-Produktionen nicht zu denken geben, was mit 15 000 zu erreichen ist? Ich geh einfach mal davon aus, dass das Ergebnis auch mir gefällt :)

  2.  

    FFF-Fan said

    September 4 2010 @ 01:02

    Kann euch nur beistimmern – Monsters ist eines meiner persönlichen Highlights auf dem diesjährigen FFF!!! hoffe auch das der Film den Fresh Blood Preis bekommt

  3.  

    Piit said

    Dezember 11 2010 @ 19:56

    Lebenszeitverschwendung!

  4.  

    Alex said

    Dezember 12 2010 @ 19:30

    Hab mir den Film heute angeschaut, leider. Das schlechteste was ich seit langem gesehen habe. Schlechte Schauspieler, billige altbackene Kameraführung, schwachsinnige Story und dazu noch grottenschlecht umgesetzt. Für 15000 Dollar hat man zwar einiges hinbekommen, aber da ist mir dann ein millionenschwerer Film doch lieber. Man hat da einfach mehr möglichkeiten.

  5.  

    John said

    Dezember 13 2010 @ 17:10

    15.000 Dollar? das hätte ich nie im leben erwartet…

    sehr guter Film, erinnert mich persönlich stark an Cloverfield oder Quarantäne…beide mit ähnlichem Budget, aber trotzdem unglaublich spannend und originell gemacht.

    Jeder, der meint, eine riesen Produktion, bei der im endeffekt auch alles am computer animiert wurde, anstatt ein gutes Drehbuch zu schreiben, a lá Harry Potter sei besser, hat keine Ahnung von Filmen!

  6.  

    Alex said

    Dezember 14 2010 @ 15:13

    Also wer Cloverfield uns Monsters gut findet kann schon mal gar keine Ahnung haben…

  7.  

    JMK said

    Dezember 14 2010 @ 16:04

    Warum wird, sogar in der Kritik immer noch die 15000 Dollar Budget kolportiert, die sich ja nun als falsch erwiesen haben. Gareth Edwards selbst sprach von 280000 Dollar.

  8.  

    Georg / admin said

    Dezember 14 2010 @ 16:28

    @JMK weil der Artikel Anfang September veröffentlicht wurde. Damals stand noch bei imdb, das der Film nur so wenig gekostet haben soll.
    Danke für die Info! :-)

  9.  

    CrazyEddie said

    Dezember 14 2010 @ 17:17

    @Alex:
    Warum sollten Leute, die Cloverfield und Monsters gut finden, keine Ahnung von Filmen haben? Das impliziert, dass du die Filme nicht gut findest und Ahnung hast. Erläutere bitte näher.

    Ich persönlich werd ihn mir heute angucken und freue mich schon drauf. Auch wenn ich wieder allein im Kino sitzen werde, weil ich schienbar keine Ahnung habe ;-)

    Grüße,

    Eddie

  10.  

    Vikkaos said

    Dezember 14 2010 @ 20:34

    @Alex:
    Wie waers, wenn du deine Aussage durch ein oder zwei Argumente belegst? so dahingestellt wirkt sie nämlich nicht sehr konstruktiv und das führt dazu dass du dich mit deiner Meinung schonmal selbst disqualifizierst.

  11.  

    gezüppel said

    Dezember 16 2010 @ 00:48

    es gibt wirklich nix in diesem film was spannend oder interessant ist

    grauenhafter film

  12.  

    voland said

    Dezember 17 2010 @ 13:43

    langatmig, banal, nichtsagend und teils beinahe rassistisch.
    sozialkritik? immer gern, aber auch die darf spannend und generell etwas subtiler/spezifischer sein.

  13.  

    ein-kommentator said

    Dezember 20 2010 @ 01:39

    Sehr langweilig, spannend wie ne Stück Schnurr und ohne angebliche sozial-kritische Aussage. Außerdem wirkt die Entwicklung zwischen den Charakteren gezwungen und unnatürlich.
    2 von 10 Punkten, dafür, dass die Idee einfallsreich war…

  14.  

    kahnivore said

    Dezember 20 2010 @ 12:12

    …der Film stellt sich wie folgt dar:
    Man sieht 1,5h ein “Päärchen”, das durch Mexiko reist und sich unterhält.
    Und einmal hebt ein “Monster” zwei Autos hoch und lässt sie wieder runterfallen.
    Die Gespräche, Story und die Umsetzung sind der Inbegriff der Langeweile.
    Selten so einen schlechten Film gesehen…

  15.  

    Exilzebra said

    Dezember 20 2010 @ 17:32

    Der Film hat eine gute Grundstory aus der man sehr viel hätte machen können. Aber leider verzettelt sich der Film in nichtsagenden Dialogen zwischen den beiden Protagonisten, was das ganze sehr langweilig macht. Wer Horror oder Spannung erwartet, wird enttäuscht sein. Endloslange bedeutungslose Dialoge werden von langweiligen Fahrten durch den Dschungel abgelöst. Das beste an dem Film ist die Kulisse. Der Vergleich zu Cloverfield hinkt, da Cloverfield wenigstens Spannungsmomente hat, die Monsters völlig abgehen. Dazu kommt noch das völlig abrupte Ende. 2/10 Sternen

  16.  

    elias seidl said

    Dezember 21 2010 @ 00:30

    ich frage mich, warum so viel über das buget dieses filmes geschrieben wird, das ist doch recht egal, es kommt immer darauf an, was man zeigen will und welche gefühle man erzeugen will. ein guter film kostet zu recht irrsinnig viel, wie er auch fast nichts kosten kann. ich gluabe man kann sehr entäuscht werden, wenn man “Monsters” sieht und einen klassischen horror/monster/science-fiction film erwartet.
    der film ziehlt nicht darauf ab, eine welt voller monster zu zeigen, sondern ein geschichte in besthend-atypischen grenzen zu erzählen.
    auch diese “sinnlosen dialoge” versuchen eher in einer völlig abstrusen welt transzendenz und wirklichkeit zu erzeugen. hier geht es nicht um die monster, wie der titel einen zu denken verleiten könnte, sondern um die menschen, die mit dieser problematik egt gar nichts zu tun haben, und den überlebenswillen derer, die damit leben müssen.

  17.  

    Chris Herrgesell said

    Dezember 31 2010 @ 01:52

    Ich denke mal für manche ist dieser Film zu hoch oder zu kompliziert um es wirklich als einen guten Film ansehen zu können. Schade eigentlich weil ich finde, dass es ein gutes Beispiel dafür ist, dass man nicht immer mit superharter Computertechnik und derber Starbesetzung überzeugen muss. Die meisten Zuschauer sind meiner Meinung nach auch von Filmen wie Avatar und dergleich zu sehr verwöhnt… Ich fand ihn nicht schlecht. Punkt.

  18.  

    guest said

    Januar 1 2011 @ 20:34

    Schlecht, schlecht, Grottenschlecht. einfach nur schlecht. weder science fiction noch beziehungsdrama. und von gesellschaftskritik keine spur. peinliche dialoge und nicht bemühte schauspieler. allerdings war kulisse und filmmusik gut. das wars dann aber auch schon

  19.  

    Peter Muller said

    Januar 5 2011 @ 00:40

    Überflüssig, langweilig, oberflächlich, flache Dialoge, schlechte Synchronisation, keine Spannung, Giftgas(!) Maske auf Maske runter…,
    Wie oben schon gesagt: Verschwendung von wertvoller Lebenszeit!

  20.  

    maks said

    Januar 7 2011 @ 04:02

    Nun, es ist vollkommen richtig, dass es keine Millionen braucht, um einen sehenswerten Film zu produzieren. Wie auch schon des öfteren erwähnt ist das Ergebnis beachtlich (wobei die 280.000 das wieder relativieren).

    Man kann aber auch in einen S***-haufen ‘ne Menge rein interpretieren. Und angeblich hat selbst der Regisseur gesagt, dass er keine tiefgründigere Aussage im Sinn hatte.

    Aber wie dem auch sei, und jedem seine Meinung, selten so ‘nen schlechten Film gesehen. Grauenvolle Dialoge, miserable Schauspieler (vorne weg der Hauptdarsteller) und ewig langweilig. Nicht mal zum Einschlafen gut, weil man ständig hofft, dass womöglich doch noch was passiert.

  21.  

    ben said

    Januar 24 2011 @ 14:10

    ja hallo erstmal, also bin jetzt nicht so das ich mir film kritiken durchlese oder selbst welche schreiben würde…..aber ich hab mir grad eure kommentare alle mal so durchgelesen und wollt halt auch mal was zu sagen…..

    ich hab mir den film auch grade angeschaut…..und ich muss sagen das er so schlecht nun nicht ist wie hier die meisten von euch tun….ich mein geht doch mal ohne irgendwelche erwartungen an einen film. ich fand das was ich gesehen hab zwar nicht herrausragen, aber genauso wenig schlecht. aus meiner sicht ist es ein guter solider film den man sich einfach mal entspannd angucken kann. is ja nu nicht so das mich jeder film vom hocker reißen muss.

    und zum ende muss ich sagen das ich erstmal auch da saß und mir dachte wasn das, später is mir aber erst eingefallen das ja eigentlich der anfang das ende ist, also hab ich mir den auch nochmal angeguckt, aber jetzt juckt mich immer noch das ich nicht weis ob se nu tot sind oder nicht, naja wär vlt. material fürn 2. teil, den man natürlich wie es sich hier die meisten wünschen etwas spannender und actionreicher sein kann.

    MfG Ben

    ps.: jaja los kritisiert mich weil ich den film nicht schlecht fand!

  22.  

    F.R.A.N.K. said

    Januar 25 2011 @ 15:46

    Bin nicht wirklich erstaunt,daß die “Generation MTV”, für die nur ein Film mit maximalem Bumm Bumm und teuren, seelenlosen Effekten ein guter Film ist mit diesem hier nichts anfangen kann.
    Ist halt nichts für Leute mit Hummeln im Arsch,die anfangen unruhig auf dem Stuhl herumzurutschen,wenn mal fünf Minuten lang nichts explodiert.

  23.  

    Daniel said

    Januar 26 2011 @ 02:28

    Habe gerade den Film gesehen, und ich verstehe es, wenn Leute, die in einem Monsterfilm Monster erwarten, enttaeuscht sind.

    Aber wer unvoreingenommen an den Film herangeht, sollte sich wirklich nicht langweilen. Der Film hat seine Spannungsmomente und erzaehlt mit Liebe zum Detail eine Geschichte.

    Allein schon die vielen Details in der Ausstattung sind es Wert, den Film noch ein zweites mal zu schauen.

    Also, nicht Oscar-verdaechtig, aber fuer mich eine 7 von 10!

  24.  

    Daniel said

    Januar 26 2011 @ 03:08

    Ach ja…

    Und wer das Ende des Filmes gesehen hat, der sollte sich den Anfang nochmal anschauen. Da geht es naemlich weiter…

  25.  

    Celeste said

    Januar 27 2011 @ 22:35

    Hallo!
    Also ich hab mir den Film grad angesehen und muss sagen das ich vom Titel her was anderes erwartet habe, auch der Anfang lies eher darauf schließen das es ein actionreicher Film wird. Worauf ich eigentlich die ganze Zeit gewartet habe… Trotzdem fand ich ihn nicht schlecht, ich fand die Monster waren echt gut gemacht und entgegen der allgemeinen Meinung fand ich es gut das es alles unbekannte Schauspieler waren. Auch die Landschaftsaufnahmen waren super. Allerdings war der Film in meinen Augen völlig nichtssagend und hinterlässt deshalb einen schalen Nachgesachmack…
    Irgendjemand hat Monsters mit Cloverfield verglichen und sorry aber da bin ich absolut dagegen!! Mal abgesehen davon das es in beiden Filmen um Aliens geht und die Darsteller auf der Flucht sind haben die beiden Filme in meinen Augen überhaupt nichts gemeinsam.

  26.  

    Balstein said

    Januar 28 2011 @ 17:51

    Zugegeben: Mit dem wenigen Geld wurde hier verdammt viel erreicht. Aber aus einem schlechten Drehbuch könnte man selbst mit Millionen von Dollar keinen guten Film machen. Ich “musste” mir Monsters zwei Mal ansehen. Beim ersten Mal war ich mir noch nicht sicher, ob er mir gefällt. Beim zweiten Mal war ich mir sicher, dass ich mich schon besser gelangweilt habe. Das lag aber nicht an dem Budget sondern einfach nur an der ziemlich öden Handlung.

  27.  

    Anni said

    April 25 2011 @ 23:22

    Ein guter Film.
    Man merkt auch hier in der Kritik mal wieder, dass sobald ein film
    Etwas anspruchsvoller ist, eine schoene Geschichte sowie Handlung aufweist, die ganzen primitiven dumpfbacken mal wieder was zu meckern haben und sich zu Tode langweilen,weils nicht ständig bumm bumm macht.

  28.  

    seemefilms said

    April 29 2011 @ 21:56

    Also ich für meinen Teil fand den Film sehenswert, was aber an der Erzählweise und der Bildgewalt lag. Wenn man sich den Film vor Augen hält, dann könnte man sich eigentlich fragen “Wer sind die Monster” in dem Film. Sind es die eigentlichen Monster oder sind es viel mehr die Menschen…..

    mfg.

  29.  

    GM said

    Mai 21 2011 @ 10:57

    Wer mit der Erwartung eines Actionfilms an Monsters herangeht bekommt ein völlig falsches Bild. Der Film zeichnet sich gerade nicht durch Explosionen und Feuergefechte mit den Aliens aus sondern setzt mehr auf eine ausgewogene, symbolische und sozialkritische Story. Spannung wird durch mehrere Teaser und Disguise aufgebaut, was dem Film mehr Tiefe gibt als ein einfacher Actionfilm.

    Betrachtet man das niedrige Budget und zieht die Intention des Autors hinzu kann man von einem sehenswerten gelungennen Film sprechen.

  30.  

    Block75 said

    September 24 2011 @ 23:26

    Hab den Film gerade auf DVD angeschaut.
    Fand ihn durchweg langweilig.

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