paranoid parkInhalt:

Der 16-jährige Alex (Gabe Nevins) leidet unter der bevorstehenden Trennung seiner Eltern und flüchtet sich in die Welt der Skater, dem Paranoid Park, einem illegal angelegten Skater-Gelände im amerikanischen Portland. Mit einem Freund verbringt er viel Zeit im Park, wo es ihm manchmal auch schon genügt, der Skaterszene nur zuzusehen.

Doch die Flucht vor dem deprimierenden Alltag gelingt nicht vollständig: Eine Zufallsbekanntschaft überredet Alex zu einer Zugfahrt auf einem Zugwagon, wo durch einen Unfall ein Wachmann auf grausame Weise zu Tode kommt…

Hintergrund:

Der Spielfilm Paranoid Park basiert auf dem gleichnamigen Roman von Blake Nelson, der sich mit realistisch-düsteren Teenager Romanen in den USA einen Namen gemacht hat.

Im Jahr 2007 erhielt Paranoid Park den Sonderpreis bei den Cannes Filmfestspielen.

Alle jugendlichen Darsteller wurden über das Internet-Portal My Space besetzt.

Das Budget des Films betrug ca. 8 Millionen US-Dollar und spielte 4,4 Millionen US-Dollar ein.

 

Kritik:

Ängste, Depressionen und ein grausamer Unfall sind die Bestandteile des Films von Gus van Sant. Mit bewusst unruhigen Super-8-Bildern inszeniert er eine einfühlsame Sozialstudie, über einen Jugendlichen der in einem Gewissenskonflikt steckt.

Gus van Sant behandelt hier ein Thema, das die Probleme des Erwachsenwerdens und die zunehmende Isolation von der Welt erzählt. Die Geschichte wird im Gegensatz zur Romanvorlage nicht linear erzählt. Auch wiederholen sich einige Einstellungen mehrmals in Rückblenden und Zeitlupensequenzen. Die diskontinuierliche Erzählstruktur trübt das Filmerlebnis etwas und erschwert dabei die assoziativen Zugänge zum Verständnis des Protagonisten. (dd)

Bewertung:

 ★★★★★★☆☆☆☆ 

 

Paranoid Park USA, 2007

Genre: Drama

Originaltitel: Paranoid Park Regie: Gus van Sant Drehbuch: Gus van Sant Darsteller: Gabe Nevins, Taylor Momsen, Jake Miller, Scott Patrick Green

Trailer

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1 Kommentar so far »

  1.  

    Dr. Borstel said

    Mai 31 2010 @ 15:54

    Das habe ich nicht so empfunden. So verschlossen Alex auch sein mag, seinen Charakter habe ich als sehr leicht zugänglich empfunden, vielleicht auch weil ich mich gut mit ihm identifizieren kann. Ein sehr berührender, feinfühliger Film, mit dem Gus van Sant einmal mehr zeigt, dass er einer der ganz Großen im Regiebusiness ist. Ein solch gelungenes Jugenddrama habe ich seit langem nicht gesehen.

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