Inhalt:
Seitdem Walters (Ashton Kutcher) Schwester brutal ermordet wurde, hat er seine erfolgreiche Sportlerlaufbahn an der Uni aufgegeben und wohnt wieder in seinem Elternhaus, wo er sich um die Tochter seiner Schwester und um seine verstörte Mutter (Kathy Bates) kümmert. Bei einer Selbsthilfegruppe lernt er dann Linda (Michelle Pfeiffer) kennen. Auch sie hat erst kürzlich ihren Ehemann durch ein Gewaltverbrechen verloren. Die zwei Trauernden kommen sich näher, nicht nur weil sie ihren Verlustschmerz teilen und die mutmaßlichen Mörder ihrer Geliebten noch vor Gericht stehen, sondern auch, weil Walter es schafft eine Beziehung zu ihrem taubstummen Sohn (Spencer Hudson) aufzubauen.
Doch die Romanze des ungleichen Paars wird auf eine äußerst harte Probe gestellt. Denn als der Angeklagte, im Fall des Mordes an Walters Schwester freigesprochen wird, nehmen die Ereignisse dramatische Züge an…
Hintergrund:
Ashton Kutcher war in Wirklichkeit, genauso wie sein Charakter in Personal Effects, Student an der Universität in Iowa, wo er Ingeneurswesen studierte.
In Deutschland erschien der Film am 19.03.2009 als DVD-Premiere.
Kritik:
Personal Effects ist ein Melodrama nach altbewährten Strukturen. Doch anstatt eines typisch kitschigen Liebes-Dramas, erwartet den Zuschauer ein gut durchdachter und emotionaler Film. Mit Hilfe von kühlen und tristen Farben und einer stellenweise unruhigen Schnittfolge, reflektiert Regisseur und Drehbuchautor David Hollander geschickt die negative Gefühlswelt seiner Protagonisten. Was der Erzählung in Personal Effects ebenso zu gute kommt, ist, dass die tragischen Verbrechen und die damit verbundenen Gerichtsverhandlungen eher Nebensache bleiben und vielmehr nur ein Mittel zum Zweck sind, um das zerstreute Innenleben von Walter und Linda darzustellen.
Einzig die Darbietung von Ashton Kutcher bleibt, während des ganzen Films, etwas zu hölzern. So erfreulich es auch sein mag, ihn in einer seriöseren Rolle als gewohnt zu sehen; ist seine Figur dennoch, neben der souveränen Michelle Pfeiffer zu blass, was dem Film-Paar die Authenzität nimmt. (gs)
Bewertung:









Personal Effects USA 2008
Genre: Drama
Originaltitel: Personal Effects Regie: David Hollander Drehbuch: David Hollander, Rick Moody Darsteller: Michelle Pfeiffer, Ashton Kutcher, Kathy Bates, Spencer Hudson, John Mann
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ChristiansFoyer said
Februar 16 2010 @ 19:32
Hach ja, der Ashton Kutscher… wird für mich wohl auf ewig der Vollpfosten Michael Kelso aus “That 70’s Show” bleiben. Fällt mir immer extrem schwer, ihn ernst zu nehmen, einzig bei “Butterfly Effect” ging’s.
“…dass die tragischen Verbrechen und die damit verbundenen Gerichtsverhandlungen eher Nebensache bleiben…” – das klingt gut, da solche Art Film doch reichlich oft in diesen typischen ermüdenden Gerichtsszenen versinkt