Inhalt:Splice - Das Genexperiment

Das Forscherpaar Elsa (Sarah Polley) und Clive (Adrian Brody) arbeiten, im Bereich der Biogenetik, mit DNA-Kreuzungen für den erfolgreichen Einsatz in der Medizin. Die Beiden erhalten auch große Beachtung mit einem Tier-Hybrid, doch leider werden die Geldgeber ungeduldig, da sich dadurch noch lange kein Geld verdienen lässt.

Um ihre Ergebnisse weiter voranzutreiben gehen Clive und Elsa daher einen Schritt weiter und schaffen, hinter verschlossenen Türen, die erste Kreuzung zwischen Mensch und Tier; ein Experiment mit schwerwiegenden Folgen…

Hintergrund:

Splice feierte seine Weltpremiere auf dem Sundance Filmfestival 2010. In Deutschland wurde Natalis Film auf den FantasyFilmfestNights, im März 2010, uraufgeführt.

 

Kritik:

Was geschieht, wenn der Mensch Gott spielt? Diese Frage stellt Vincenzo Natali mit seinem Film Splice – Das Genexperiment sicherlich nicht als Erster. Nichtsdestotrotz ist sein Beitrag zu den sogenannten Mad-Scientist-Filmen sicherlich nicht unoriginell.

splice - szeneNatali kommt es nämlich weniger darauf an zu zeigen, wie ein von Forschern erschaffenes Monster auf die Menschheit losgeht. Viel mehr versucht er die seltsame Dreiecksbeziehung zwischen Elsa, Clive und dem Mensch-Tier-Hybriden namens Dren, zu psychologisieren und sogar ins Absurde zu führen. Zudem stellt Splice immer wieder erneut die Frage, was das schlimmste sein könnte, was durch dieses Experiment geschehen könnte. So beginnt die groteske Beziehung der drei Protagonisten damit, dass Clive, der gewohnt souverän und überzeugend von Adrian Brody verkörpert wird, die künstlich erschaffene Kreatur sofort vernichten will. Elsa jedoch, die anfänglich nur weitere Daten für die Forschungsarbeit sammeln wollte, sieht in Dren eine Art Tochterersatz und entwickelt starke Muttergefühle. Und genauso schnell, wie das vermeintliche Tier zu einem menschenähnlichen Wesen heranwächst, entwickelt und ändert sich auch das Verhältnis des Forscherpaares zu Dren.

Auch wenn genau dieser Fokus von Splice intelligent umgesetzt wurde, so lässt sich doch bemängeln, dass Natali seinen Film etwas zu monoton gestaltet hat. Denn leider verzichtet er größtenteils auf Nebenhandlungen und konzentriert sich so stark auf die Charaktere und deren Entwicklung, dass der Spannungsbogen darunter leidet und dem Film unnötige Längen verschafft. (gs)

Bewertung:

 ★★★★★★½☆☆☆ 

 

Splice – Das Genexperiment Kanada, USA, Frankreich 2009

Genre: Science-Fiction / Thriller

Originaltitel: Splice Regie: Vincenzo Natali Drehbuch: Vincenzo Natali, Antoinette Terry Bryant Darsteller: Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chaneac, David Hewlett, Abigail Chu

Trailer

Splice – Das Genexperiment auf DVD und Blu-Ray bei amazon.de

 

2 Kommentare so far »

  1.  

    angewiderter kinobesucher said

    Juli 21 2010 @ 00:11

    Die sexszenen hatten echt nicht sein müssen, schlimmer als in “the hills have eyas 2 ”

    Das muss man sich echt nicht antun..

  2.  

    lol said

    Juli 23 2010 @ 10:42

    Also ich finde diesen Film echt super!

    jaja jetzt sinds wieder die sexszenen…
    @first comment :

    du bist doch sicher einer der sich ein porno nach dem anderen reinzieht?! Also tu mal nicht so, als wären diese szenen sooooo schlimm *augen roll*
    Grade die Menschen, die sich über diese Szenen aufregen, sind doch die, die genauuuuu auf diese Szenen ein großes Auge werfen.

    die szenen in the hills have eyes sind um einiges heftiger als diese hier…
    zudem hatten DIE szenen auch etwas mit dem Verlauf des Filmes zu tun. Ganz anders als bei the hills oder andere filme. Dort werden solche Szenen doch nur für die Filmstreckung benutzt.

    Spoiler: -> der mensch-tier hybrid sieht das und wird neugierig. <-

    im vergleich zu the hills sind diese szenen durchaus aungebracht und akzeptabel!

    Endlich mal wieder ein Film, der gut gemacht und vor allem eine sehr gute Handlung hat, die auch zum Nachdenken anregen kann, wenn man sich auf den Film einlässt.

    Hoffe man findet solche Movies mal öfters.

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