06-10-2011
Was bedeutet heute Politik im Dokumentarfilm? Dies ist die zentrale Frage der kommenden Tagung der dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. Vom 13. bis 15. Oktober wird im Kölner Filmhaus, mittels Vorträgen und Diskussionsrunden, das Verhältnis von Politik und Dokumentarfilm einer aktuellen Analyse unterzogen.
Vom Übervater des erfolgreichen und ironisch zuspitzenden politischen Dokumentarfilms, Michael Moore, ist sein letzter Film Kapitalismus – eine Liebesgeschichte (USA 2009) zu sehen sowie der in Deutschland äußerst kontrovers aufgenommene Film von Errol Morris Standard Operating Procedure (USA 2009), in dem er die Vorgänge um die Folterungen in Abu Ghuraib mit Hilfe von Beteiligtenaussagen rekonstruiert.
Aktuelle deutschsprachige Filme sind Stuttgart 21 – Denk mal! (D 2011) von Lisa Sperling und Florian Kläger sowie Eure Kinder werden so wie wir (D 2008) von Andrée Korpys und Markus Löffler, der die Ränder der Konfrontation von Staatsgewalt und Protestbewegungen in Gorleben und Heiligendamm beobachtet. Die Regisseure der letztgenannten Filme sind bei der Tagung zu Gast.
Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Website der dokumentarfilminitiative
(gs)
