Inhalt:

Justine (Jennifer Aniston) ist unglücklich in sämtlichen Bereichen ihres Lebens. Vom eintönigen Job an der Supermartkasse, wie von ihrer Ehe mit Phil (John C. Reilly) der nichts besseres im Sinn hat, als nach der Arbeit mit seinem besten Freund Bubba (Tim Blake Nelson) bei sich zu Hause abzuhängen und zu kiffen. Als sie mit dem viel jüngeren Holden (Jake Gyllenhaal) einen neuen Kollegen bekommt, ist Justine hin und weg – und beginnt eine Affäre mit ihm. Doch Holden will mehr. Eines Tages überschlagen sich die Ereignisse, und die Dramatik nimmt ihren unaufhaltsamen Lauf.

Hintergrund:

Im Jahr 2003 gewann Drehbuchautor Mike White für The Good Girl den Independent Spirit Award, Jennifer Aniston wurde als beste weibliche Hauptdarstellerin und John C. Reilly als bester männlicher Nebendarsteller nominiert.

Autor Mike White spielt im Film selbst mit, als bibelfester Wachmann Corny.

In Deutschland kam der Film nicht in die Kinos, allerdings erschien dieser als DVD Premiere am 16.12.2004.


Kritik:

The Good Girl zeigt, was für Konsequenzen gewisse Entscheidungen im Leben mit sich ziehen und was für Folgen daraus entstehen können. Die Geschichte ist in gewissen Teilen komisch als auch deprimierend. Jennifer Aniston spielt die Figur der Justine äußerst glaubwürdig. Sie zeigt einen Durchschnittsmenschen der aus seinem tristen Alltagstrott herrauskommen und seinem Leben eine andere Wendung geben möchte. Doch ist sie wenig bereit an sich etwas zu ändern und kritisiert stattdessen andere in ihrem Verhalten. Jake Gyllenhaal als Holden mag etwas einseitig erscheinen. Dennoch zeigt er eine gute schauspielerische Leistung und schon allein seine deprimierende Ausdruckweise à la Donnie Darko ist sehenswert.(dd)

Bewertung:

 ★★★★★★½☆☆☆ 


The Good Girl USA 2002

Genre: Drama / Komödie

Originaltitel: The Good Girl Regie: Miguel Arteta Drehbuch: Mike White Darsteller: Jennifer Aniston, Jake Gyllenhaal, John C. Reilly, Tim Blake Nelson

Trailer

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3 Kommentare so far »

  1.  

    DosCorazones said

    Januar 17 2010 @ 19:25

    Ich finde, dass gerade die Balance zwischen Komik und Ernst hier wirklich gut gefunden wurde. Von Gyllenhaal hätte ich auch noch gerne eine andere Seite gesehen als den immer um Liebe und Zuneigung bettelnden und verzweifelten Jungen.

  2.  

    Matthias said

    Januar 20 2010 @ 16:36

    Der Film wäre nichts für meine Frau, sie hasst Filme bei denen Betrogen wird, und erst recht wenn sich die Betrüger nicht sonderlich Schuldig fühlen. Ansonsten klingt es aber ganz nett.

  3.  

    500 Days of Summer | independentfilme.com said

    März 13 2010 @ 13:26

    [...] ihn ein für alle Mal verlassen hat, reflektiert er die Zeit, seit er Summer (Zooey Deschanel, The Good Girl) kennen gelernt hat: Für Tom war es Liebe auf den ersten Blick, als sie zum ersten Mal die Tür [...]

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