Inhalt:
Der Brüsseler Notfallarzt Tom Vansant (Koen de Bouw) sucht verzweifelt nach seiner vor Monaten verschwundenen Tochter Louise. Als er auf die junge Ausreißerin Charlotte (Maaike Neuville) trifft, die ihr Zuhause zur gleichen Zeit verlassen hat, ist er davon überzeugt, dass sie mehr über seine Tochter weiß. Das Mädchen findet in ihrer Heimatstadt in den Ardennen wieder mit ihren Eltern zusammen, weigert sich jedoch, über die Vergangenheit zu reden. Um mehr herauszufinden verfolgt Tom die merkwürdigen Geschehnisse in dem Ort, die zunehmend auf eine Verbindung zwischen dem Verschwinden Charlottes und seiner Tochter schließen lassen.
Hintergrund:
Der Film wurde für den Großen Preis beim Montéal Film Festival 2005 nominiert und 2006 beim FantasyFilmFest aufgeführt. Er war 2005 in Belgien der meistgesehene einheimische Film.
The Intruder – Der Eindringling ist das Spielfilmdebüt von Frank van Mechelen, der vor allem für Fernsehserien wie Stille Wasser bekannt wurde.
Kritik:
Der düstere Thriller schafft eine bedrückende Atmosphäre mit nicht enden wollenden Spannungsbögen. Der Stil des Films weist deutliche Ähnlichkeit mit dem französischen Kriminalfilm auf, der meist ohne große Actionszenen auskommt und dafür auf eine ruhige Erzählweise und psychologisch komplexe Charaktere setzt. Zwischenzeitlich droht die Story aus den Fugen zu geraten und sich in Nebenhandlungen zu verlieren, schafft aber dann ein überraschendes Ende mit unvorhergesehener Wendung, was dem Film wiederum Pluspunkte verleiht. (lw)
Bewertung:









The Intruder – Der Eindringling Belgien 2005
Genre: Thriller
Originaltitel: De Indringer Regie: Frank van Mechelen Drehbuch: Ward Hulselmanns Darsteller: Koen De Bouw, Axel Daeseleire, Els Dottermanns, Filip Peeters, Maaike Neuville, Nathalie Laroche, Georges Sitidis, Stéphane De Groodt
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