Inhalt:
In naher Zukunft findet nicht nur jeder seinen perfekten Partner, sondern erfährt sogar auf den Tag genau wann der Traummann oder die Traumfrau vor einem steht. Einzige Voraussetzung ist, dass beide einen „Timer“ besitzen – ein kleines Implantat am Handgelenk, das es für knapp 80 Dollar und einer kleinen monatlichen Gebühr für Jeden zu haben gibt.
Die verzweifelte Zahnärztin Oona (Emma Caulfield) hat einen solchen Timer. Leider zeigt er jedoch nicht den üblichen Countdown an, wann sie die wahre Liebe nun endlich trifft. Daher hangelt sie sich von Date zu Date und bringt jeden Mann der noch kein Implantat besitzt zum Timer-Servicecenter, nur um herauszufinden ob es sich vielleicht um Mr. Wright handelt. Alles ändert sich jedoch für die Endzwanzigerin, als sie den jüngeren Mikey (John Patrick Amedori) kennenlernt. Obwohl ihn seine wahre Liebe laut Timer bereits in ein paar Monaten erwartet, entsteht zwischen den beiden ein Verhältnis. Dies verkompliziert sich jedoch, als zwischen Oona und Mikey erste Gefühle aufkommen…
Hintergrund:
Timer feierte im April 2009 Weltpremiere auf dem Tribeca Filmfestival. In Deutschland wurde der Film erstmals auf dem Fantasy Filmfest 2010 präsentiert.
Kritik:
Timer beinhaltet eigentlich sämtliche Zutaten, die unoriginelle romantische Komödien allzu häufig auszeichnen: Eine gutaussehende Frau die zwar erfolgreich im Beruf ist, jedoch kein Glück in der Liebe findet. Hinzu kommt noch die Schwester,
die das genaue Gegenteil von ihr darstellt und in jeglicher Hinsicht das Single-Leben genießt; und nicht zu vergessen auch noch der junge Mann, von dem sie sich nie etwas erhofft hätte, aber doch der richtige zu sein scheint. Trotz alldem versucht Regisseur und Drehbuchautor Jac Schaeffer die Genre-Konventionen zu überschreiten, indem er seine RomCom mit einem Fantasy-Element erweitert. Der titelgebende „Timer“ wird im Film Mittel zum Zweck um das zentrale Thema des Films, nämlich den Partner fürs Leben zu finden, immer wieder aufs Neue anzustoßen.
Dieser Aspekt hätte aus Timer auch einen richtig guten Film machen können. Doch stattdessen bleibt Schaeffers Komödie, trotz des Versuchs der Innovation, hinter seinen Möglichkeiten. So bleibt Timer, bis auf wenige Ausnahmen, recht vorhersehbar und erscheint zudem stellenweise etwas zu ruhig. Dank sympathischer Darsteller und humorvollen Situationen ist Timer aber immerhein eine lockere und nette Komödie, die zu unterhalten weiß. (gs)
Bewertung:









TiMER USA 2009
Genre: Komödie / Romanze
Originaltitel: Timer Regie: Jac Schaeffer Drehbuch: Jac Schaeffer Darsteller: Emma Caulfield, Michelle Borth, John Patrick Amedori, Desmond Harrington
